Österreichs CO₂-Emissionen machen rund 85 % der gesamten inländischen Treibhausgas-Emissionen aus. CO₂ zählt demnach zu den maßgeblichsten Treibhausgasen (THG) und ist Haupttreiber vom Klimawandel.
Natürliche Kohlenstoffsenken, sowie u.a. Moore, Wälder oder Grünland, tragen in der globalen Klimakrise eine bedeutende Rolle; der Kohlenstoff aus der Atmosphäre wird im Boden sowie in den Pflanzenteilen gespeichert. Dies führt dazu, dass die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre und somit der Treibhauseffekt reduziert wird. Deshalb sind diese Naturräume besonders wichtig für uns.
Wie viel CO2 eine solche Senke speichern kann, hängt stark von der Art der Nutzung und dem Zustand des jeweiligen Ökosystems ab. Dabei gilt: gesunde Wälder, Moore und Co können mehr CO2 speichern. Daher gilt es auch in Österreich, Maßnahmen zum Schutz von natürlichen Lebensräumen umzusetzen und Renaturierungsmaßnahmen zu treffen. So können wir einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Klimas leisten.
Ausführliche Informationen befinden sich in den unten angeführten Quellen.
Welche Rolle der Wald im Klimawandel spielt, kannst du im Wissenssnack Wald nachlesen.
Mehr Informationen zur Senkenfunktionen von Mooren findest du im Wissenssnack Biodiversität.
Im Wissenssnack Bodenverbrauch erfährst du mehr über den Schutz von Böden, welche ebenfalls eine Senkenfunktion ausüben.