Nr. 22: Mobilität

Rund ein Viertel aller Treibhausgas-Emissionen stammt aus dem Verkehrssektor – ganz schön viel! Um die Klimaziele zu erreichen, sind deshalb große Veränderungen im Mobilitätssystem notwendig.

E-Autos oder alternative Treibstoffe können auf diesem Weg zwar helfen, aber sie allein lösen das Problem nicht. Wichtig ist vor allem, gezielt auf klimafreundliche Alternativen bei der Mobilität zu setzen. Dafür brauchen wir einen gut ausgebauten und leistbaren öffentlichen Verkehr sowie eine passende Infrastruktur für das Radfahren, Zufußgehen oder Carsharing.

Ein weiterer großer Hebel, ist die Einsparung klimaschädlicher Subventionen. Dazu zählt z.B. die Kerosinsteuerbefreiung. Aufgrund dieser Regelung müssen Flugkonzerne momentan keinerlei Mineralölsteuer für Kerosin zahlen. Dadurch sind Österreich 2024 etwa 570 Millionen Euro an Einnahmen verloren gegangen. Damit hätte man beispielsweise eine halbe Million Klimatickets oder 26 komplette Railjet Garnituren finanzieren können. 

Maßnahmen zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors sparen nicht nur Emissionen ein, sondern haben auch viele weitere Vorteile für uns alle: bessere Luft, weniger Lärm, mehr Platz im öffentlichen Raum und lebenswertere Städte und Gemeinden.

Ausführliche Informationen befinden sich in den unten angeführten Quellen. 

Weiterführende Informationen

Inhalt: Sonja Lambert (CCCA, BOKU), Claudia Michl (CCCA, BOKU)

Graphische Gestaltung: Sabine Tschürtz, Sonja Lambert