Das Jahr 2019 reiht sich als drittwärmstes Jahr der Messgeschichte ein. Nach dem bisher wärmsten Jahr 2018 und dem zweitwärmsten Jahr 2014 war das Jahr 2019 österreichweit das drittwärmste Jahr seit Beginn der Messaufzeichnungen und das sind in Österreich immerhin schon 252 Jahre.

Neben den überdurchschnittlich hohen Temperaturen war das Jahr 2019 in Österreich vor allem durch mehrere langanhaltende gleichbleibende Wetterlagen geprägt, die zu extremen Wettersituationen führten. Der schneereiche Jänner brachte durch vermehrte Lawinenaufkommen und Straßensperren bereits Anfang des Jahres Schäden in Millionenhöhe mit sich. Der ungewöhnlich niederschlagsreiche Mai, der von Kälteeinbrüchen geprägt war, stand im krassen Gegensatz zum heißesten und trockensten Juni seit Beginn der Messaufzeichnungen. Rückblickend stellte der Mai jedoch hinsichtlich der darauffolgenden Trockenheit und Hitze für die Land- und Forstwirtschaft ein positives Ereignis dar. Besonders gravierend waren die Folgen der starken Niederschlagsereignisse im November, die mit folgenschweren Naturkatastrophen wie Hochwässern, Muren und Erdrutschen sowie Lawinen verbunden waren.

Wie diese Wetter-Phänomene mit dem Klimawandel zusammenhängen und welche Folgen sie in Österreich nach sich zogen, ist im Klimastatusbericht Österreich 2019 nachzulesen.

Für 2019 wurde erstmals der Klimarückblick auch für alle neun Bundesländer aufbereitet:

Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien

Abbildungen / Grafiken Klimastatusbericht 2019

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