Klimawandel: Ötzi musste sich warm anziehen


Die Gipfel der Ostalpen waren in den vergangenen 10.000 Jahren schon einmal eisfrei. Das belegen neue Daten von Gletscherforscher/innen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Erst vor rund 5.900 Jahren wurde das Klima langsam wieder kälter und die Gletscher begannen erneut zu wachsen, berichten die Wissenschaftler/innen in Nature Scientific Reports.

Eiskernbohrungen an der Weißseespitze im Tiroler Kaunertal belegen, dass natürliche Klimaschwankungen, die die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung verstärken können, beachtliche Auswirkungen auf die Gletscher auch in hohen Lagen haben können. So waren die Gipfel der Ostalpen in den vergangenen 10.000 Jahren schon einmal eisfrei. Zu Ötzis Lebzeiten kühlte sich das Klima ab und die Gletscher rückten vor. Diese neuen Erkenntnisse wurden nun von Forscher/innen um Pascal Bohleber vom Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in der Fachzeitschrift Nature Scientific Reports veröffentlicht.

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© ÖAW/Daniel Hinterramskogler