Biodiversitätsfonds: Thematische Vorgaben für Projekte in 2021


Mit dem Biodiversitätsfonds hat die Österreichische Bundesregierung eine Förderschiene geschaffen, die zur Umsetzung der österreichischen Biodiversitäts-Strategie und Erreichung der österreichischen Biodiversitäts-Ziele beitragen soll.

Hintergrund: Verlust der Biodiversität

Global, in der Europäischen Union (EU) sowie auch in Österreich konnte der seit Jahren fortlaufende Trend der Biodiversitätsverluste trotz zahlreicher Bemühungen und Erfolge in einzelnen Bereichen nicht gestoppt beziehungsweise umgekehrt werden.

Biodiversität sichert die Lebensgrundlagen und ist eine zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung. Das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen hängen ebenso von der Natur, ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemleistungen ab wie zahlreiche wirtschaftliche Unternehmen und somit auch Arbeitsplätze. Der Erhalt der biologischen Vielfalt zählt gemeinsam mit dem Klimaschutz daher zu den vordringlichsten Umweltaufgaben einer Gesellschaft.

Im Mai 2020 hat die Europäische Kommission die „EU Biodiversitäts-Strategie 2030“ als eine der zentralen Initiativen des Europäischen Grünen Deals vorgelegt und darin die Zielsetzungen der EU für den Schutz und die Wiederherstellung der Biodiversität in der EU festgelegt. Die EU-Biodiversitäts-Strategie unterstreicht, dass „Investitionen in den Schutz und die Wiederherstellung der Natur auch für die Erholung Europas von der COVID-19 Krise und die Wiederbelebung der Wirtschaft von entscheidender Bedeutung sind. Ebenso werden die wirtschaftlichen Notwendigkeiten und Vorteile der Erhaltung der biologischen Vielfalt mit konkreten Ziffern veranschaulicht. Die EU-Mitgliedsstaaten sind aufgefordert ihre nationalen Beiträge zur Erreichung der EU-Biodiversitäts-Ziele festzulegen.

Einreichungen können so lange erfolgen, wie Budgetmittel vorhanden sind!

Mehr Informationen und alles zu den thematischen Vorgaben finden Sie auf: bmk.gv.at

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