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Wiener Stadtgespräch: Klima und Corona: Die Geschichte zweier Krisen

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Hans Joachim Schellnhuber im Gespräch mit Barbara Tóth

„Mit Corona haben wir eine Herausforderung, die man nicht wegideologisieren kann – auch wenn manche versuchen, das zu tun. Bei der Klimakrise ist das ähnlich. Bei beiden zählt: Wenn man den Zeitraum der Intervention verpasst, läuft das System exponentiell weg.“

Hans Joachim Schellnhuber ist Direktor Emeritus des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das er selbst im Jahr 1992 gründete. Er ist Gastprofessor an der Tsinghua-Universität (China) und gewähltes Mitglied zahlreicher Gelehrtenvereinigungen wie der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, der deutschen Nationalakademie Leopoldina und der US National Academy of Sciences. Er fungierte als wissenschaftlicher Berater für eine Vielzahl führender Politiker*innen und Religionsvertreter*innen, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Papst Franziskus. Neben einer Vielzahl wissenschaftlicher Publikationen erschien 2015 ebenfalls Schellnhubers Buch mit dem Titel „Selbstverbrennung“.