Wer heute bei Klimamaßnahmen kürzt, zahlt morgen doppelt. Das ist die Kernbotschaft einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Uni Graz anlässlich des geplanten Doppelbudgets. Der Auftraggeber der Studie, die Naturschutzorganisation WWF, forderte von der Regierung daher einen drastischen Kurswechsel. Zuvor hatte auch Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) auf die Notwendigkeit zusätzlicher Investitionen im Umwelt- und Klimabereich verwiesen – schließlich würden die Emissionen hierzulande immer noch steigen.
Eine Budgetsanierung ohne Klimapolitik sei mehrfach kontraproduktiv, heißt es in der Studie des Wegener Centers der Uni Graz. Schließlich würden Ausgabenkürzungen, wie sie derzeit diskutiert und teils bereits beschlossen wurden, Kosten nicht nur einfach in die Zukunft verschieben, sondern diese zusätzlich auch erhöhen.
Der Umstieg auf erneuerbare Energien und klimafreundliche Produkte sei daher für Österreich zentral, „wenn unser Land wirtschaftlich erfolgreich bleiben will“, ist in der Studie zu lesen. Die Folgen der Klimakrise seien längst keine abstrakten Zukunftsrisiken mehr, sondern würden einen wachsenden Belastungsfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung darstellen…
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