Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht. Aber dieser Winter hat es besonders in sich. Eigentlich gehöre ich zur Gruppe jener, die sich über jede Jahreszeit freuen können (wer weiß, wie lange wir sie noch haben!). Doch wenn mein Fahrrad länger als ein paar Tage im Schuppen stehen bleiben und ich selbst meinen Hund zum Spazierengehen überreden muss, endet auch meine Kulanz.
Mit dem kalten Wetter kommt verlässlich auch eines: rechte Politiker:innen und Online-Trolle, die sich lustig machen über das, was viele Wissenschaftler:innen als „größte Bedrohung des Jahrhunderts“ bezeichnen. Und Sätze wie „Das soll jetzt der Klimawandel sein?“ posten, inklusive Bildern von Schnee schaufelnden Menschen oder verstaubten Artikeln, die das Ende des Winters prophezeien. Gerald Grosz, ehemaliger FPÖ- und BZÖ-Politiker, fackelt in einem Video sogar einen Christbaum ab, „damit der Klimawandel schneller kommt“ – der Winter „schlage immerhin die Klima-Ideologie“.
So einfach, wie es Demagogen wie Grosz formulieren, ist die Realität natürlich nicht. „Ein kalter Jänner widerspricht nicht dem Fakt, dass der Klimawandel stattfindet“, sagt Klaus Haslinger von der Geosphere Austria (eine Erklärung liefert auch die ÖAW)…
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