Die USA sind ab heute offiziell nicht mehr Teil des Pariser Klimaabkommens. Ihr Austritt könnte die Erderwärmung bis Ende des Jahrhunderts um 0,1 Grad Celsius erhöhen.
Die USA sind offiziell aus dem Pariser Klimaabkommen ausgeschieden. Nach Angaben des UN-Klimasekretariats wird der Schritt an diesem Dienstag wirksam – genau ein Jahr, nachdem das entsprechende Schreiben von US-Präsident Donald Trump bei den Vereinten Nationen eingegangen ist.
Konkret bedeutet das, dass sich die USA nicht mehr daran gebunden sehen, Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung umzusetzen. Auch bei den internationalen Klimakonferenzen sind sie von nun an nicht mehr dabei. Zudem fehlt durch den Rückzug viel Geld, etwa bei der für ärmere Länder wichtigen Unterstützung bei der Anpassung an steigende Temperaturen und ihre Folgen für das Klima.
Die USA sind weltweit der zweitgrößte Produzent von Treibhausgasen nach China. Nach Berechnung der Vereinten Nationen steuert die Welt mit der aktuellen weltweiten Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Der Austritt der USA aus dem Klimaabkommen werde mit 0,1 Grad negativ ins Gewicht fallen, heißt es in einer UN-Schätzung. Jedes Zehntelgrad Erwärmung bedeutet Klimaforschern zufolge verheerendere Klimafolgen.
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