Stellungnahmen

Video zur D-A-CH Stellungnahme

Im September 2019 haben S4F Wissenschaftler_innen aus Deutschland, Österreich der Schweiz ein Video veröffentlicht das direkten Bezug nimmt, auf die im März 2019 von mehr als 26.000 Wissenschaftler_innen unterschriebene Stellungnahme.

Das Video basiert auf der Einsendung von Video-Material von 133 Wissenschaftler_innen (z.B. mit Karl Steininger, Helga Kromp-Kolb, Harald Welzer, Martina Schäfer und Eckart von Hirschhausen).

Der Kurzfilm „Scientist For Future: Aufruf an die Politik“ wurde von Judith Hardt, Bernhard Steinberger, Sebastian Rau und Patrick Bürger produziert. Dieser wird ab dem 17.9.2019 über Social Media verbreitet. Zudem wird der Film am 20.9.2019 auch in größeren Kinos in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gezeigt, u.a. in MünchenInnsbruck und Luzern

Präsentation der D-A-CH Stellungnahme

Mitte Februar 2019 wurde eine gemeinsame Stellungnahme durch Mitwirkung von CCCA Wissenschaftler_innen erstellt. Dies wurde in Österreich vom CCCA koordiniert, unterstützt von Helga Kromp-Kolb, Wien, und Gottfried Kirchengast, Graz. Das Ergebnis ist ein Gemeinschaftswerk, das von über 26.800 Wissenschaftler_innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit getragen wird - 2.221 davon von Wissenschaftler_innen aus Österreich. Diese Stellungnahme wurde bei parallel stattfinden CCCA Pressekonferenzen in Wien und in Graz am 12.03.2019 vorgestellt. Diese haben neben einer Master-Pressekonferenz in Berlin und weiteren Pressekonferenzen im D-A-CH Raum stattgefunden. Das mediale Interesse war in beiden Städten groß. 

Für Wien nahmen daran: Univ.-Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb (CCCA & Klimaforscherin BOKU Wien), Dr. Michael Staudinger (CCCA & Direktor ZAMG), Dr. Thomas Schinko (CCCA AG-Nachwuchs & Jungforscher IIASA), Univ.-Prof. Dr. Klement Tockner (Präsident FWF), Katharina Rogenhofer und Johannes Stangl (FFF Wien) teil.

Für Graz: Univ.-Prof. Dr. Gottfried Kirchengast (CCCA & Klimaforscher Uni Graz, ÖAW), Univ.-Prof. Dr. Eva Schulev-Steindl (CCCA & Klima- und Umweltjuristin Uni Graz), Dr. Peter Riedler (Vizerektor Finanzen-Ressourcen-Standortentwicklung, Uni Graz), Marlene Seidel, Jakob Prettenthaler und Lena Stuhlpfarrer (FFF Graz) teil.

Auf der internationalen Klimademonstration am 15.03.2019 hat Thomas Schinko die Stellungnahme am Wiener Heldenplatz präsentiert. In Graz wurde diese von Gottfried Kirchengast vorgestellt. Bis dahin wurde die Stellungnahme von über 23.000 Wissenschaftler_innen unterzeichnet.

Wissenschaftler_innen aus allen Bereichen sind weiterhin aufgefordert die internationale Stellungnahme hier zu unterzeichnen.

Anfang April 2019 wurde eine internationale Stellungnahme zu den internationalen Klimastreiks der Fridays For Future Bewegung veröffentlicht. Diese wurde von der Allianz der Teamleiter_innen vorheriger Briefe aufgesetzt. Die österreichische Klimaforschung ist durch Helga Kromp-Kolb von der Universität für Bodenkultur Wien und Gottfried Kirchengast vom Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Universität Graz als Mitautor_innen prominent vertreten.

Neben der D-A-CH Region waren Wissenschaftler_innen aus Belgien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, den Niederlanden, Schweden und den Vereinigten Staaten von Amerika beteiligt. Die Stellungnahme wurde von etwa dreitausend internationalen Wissenschaftler_innen erstunterzeichnet und in der am 12.04.2019 erschienenen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins Science veröffentlicht. „Die Anliegen der Klimaprotestierenden sind berechtigt und auf Basis gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse erklären wir: Die derzeitigen Maßnahmen zum Schutz von Klima und Biosphäre sind zutiefst unzureichend.“

Bereits der erste Absatz der Erklärung internationaler Klimaforscher_innen, die in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins Science erschienen ist, lässt keinerlei Raum für Unklarheiten und stellt damit eindringlich die Notwendigkeit ambitionierter Maßnahmen für Klimaschutz und Umwelt fest und zeigt Handlungsfelder auf. Sie kommt zum Schluss „Wir sehen es als unsere soziale, ethische und wissenschaftliche Verantwortung, ohne jeden Zweifel zu erklären: Nur wenn die Menschheit schnell und entschieden handelt, können wir die globale Erwärmung begrenzen, das Massensterben von Tier- und Pflanzenarten aufhalten und die natürlichen Grundlagen unserer Ernährung und den Wohlstand für künftige Generationen sichern. Das ist es was die jungen Menschen erreichen wollen. Sie verdienen unseren Respekt und volle Unterstützung.“