Der sich bereits materialisierende Klimawandel stellt öffentliche Haushalte vor eine doppelte Herausforderung: a) die öffentliche Finanzierung sowohl der Schadensbehebung als auch der Anpassung, um das Auftreten künftiger Schäden zu begrenzen, sowie b) die Verringerung der Treibhausgasemissionen mittels eines breiten Spektrums an politischen Maßnahmen, einschließlich öffentlicher Investitionen & steuerlicher Anreize. Nach der Corona-Krise und den daraus resultierenden Haushaltsanforderungen ist eine angemessene Priorisierung dieser öffentlichen Ausgaben von besonderer Bedeutung.
Wie kann Österreich diese Herausforderungen unter aktuellen Rahmenbedingungen meistern? Wie kann auf den verschiedenen Ebenen – von Kommunen bis zum Bundesbudget – darauf eingegangen werden? Welche Wirkungen gehen von verschiedenen Finanzierungs-instrumenten aus? Wie können ESG-Vorgaben für Unternehmen direkt Anreize setzen?
- 14:00 | Einführung: Klimapolitischer Finanzierungsbedarf in Österreich (aus dem AAR2)
Karl Steininger, Universität Graz - 14:15 | Gesamtwirtschaftlicher Investitionsbedarf in Österreich zur Erreichung der Klimaziele
Leonhard Plank, TU Wien - 14:35 | Makroökonomische Rückwirkungen verschiedener Finanzierungsoptionen klimapolitischer Investitionen
Matthias Salomon, Universität Graz - 14:55 | Die Klimakrise trifft Europa und Österreich bereits: Was kosten und nutzen öffentliche Investitionen in die Klimawandelanpassung?
Eva Preinfalk, Universität Graz - 15:15 | Pause
- 15:30 | Finanzierungsbedarf auf kommunaler Ebene unter aktuellen Rahmenbedingungen
Karoline Mitter, KDZ - 15:50 | Klima- und Umweltwirkung von grünen Bundeswertpapieren
Natalie Glas, Umweltbundesamt - 16:10 | Guiding business towards climate neutrality: Insights from theory and practice
Lilia Yang, Universität Graz - 16:30 | Klimapolitik in Zeiten knapper Budgets: Impuls von Angela Köppl, WIFO
Paneldiskussion mit den Referent:innen
Moderation: Birgit Bednar-Friedl, Universität Graz - 17:00 | Abschluss
Diese Impulskonferenz und darin präsentierte Forschung werden unterstützt durch Fördergelder des Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank (Projektnummer: 18802).