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Diskurs-Mediengespräch "Zwischen Mobilitätsgarantie und Finanzierungslücke – Bedarfsverkehre im ländlichen Raum unter Druck" 10.00 Uhr


In Städten gilt der öffentliche Verkehr (ÖV) als „Backbone“ der städtischen Mobilität. Busse, (U-) Bahnen und Straßenbahnen bringen die Menschen wie selbstverständlich zur Arbeit, in die Schule, zum Einkaufen, zu Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen und ermöglichen die Teilhabe am sozialen Leben. Schlagworte wie „Erreichung der Klimaziele“, „lebenswerte, gesunde Städte“ oder „Raum für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen“ können erst vor dem Hintergrund eines funktionierenden ÖV-Systems konsequent in die Realität umgesetzt werden.

Und wie schaut es am Land aus? Hier gelten andere Mobilitätsgesetze: der motorisierte Individualverkehr (MIV) dominiert das Verkehrsgeschehen nicht zuletzt bedingt durch eine Pkw-förderliche Raum- und Regionalplanung. Menschen ohne Auto sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, um ihre Mobilitätsbedürfnisse erfüllen zu können. Während Gemeinden vielerorts ihre Verantwortung wahrnehmen, die Sicherstellung einer selbstbestimmten Mobilität mittels Mikro-ÖV (eine andere Bezeichnung für Bedarfsverkehre) zu gewährleisten, werden in manchen Regionen diese wegen Unwirtschaftlichkeit oder mangelnden Finanzierungsmöglichkeiten wieder zurückgefahren.

Vor dem Hintergrund der Einstellung des Regiotaxis in der Steiermark Ende März 2026 beleuchten im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz Sandra Wegener und Günter Emberger, was die Sicherstellung der Mobilität in ländlichen Regionen für Menschen und Umwelt bedeutet.

  • Wann: 19. März 2026, 10.00 Uhr

  • Wo: online via Zoom

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