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Diskurs Mediengespräch "Hitzebelastung an Schulen", 10.00


Vor 20 Jahren spielte Hitze in Schulen kaum eine Rolle. Heiße Tage traten vorwiegend während der ohnehin schulfreien Zeit im Juli und August auf. Durch die Klimaerwärmung werden diese Tage nun in steigender Zahl bereits in den Übergangsmonaten Mai, Juni und September verzeichnet.

Hohe Temperaturen im Schulgebäude beeinträchtigen somit zunehmend das Lernen und Lehren. Schon im späten Frühling wird es in vielen Klassenzimmern so heiß, dass ein konzentrierter Unterricht kaum noch möglich ist. Die Hitzebelastung in Schulen ist damit zu einem aktuellen und wachsenden Problem geworden, das Aufmerksamkeit und konkrete Lösungen auf verschiedenen Ebenen erfordert.

Sind unsere Schulen auf die Klimarealität vorbereitet? Wie empfinden Schüler:innen und Lehrer:innen die aktuelle Hitzebelastung an Schulen? Warum gelten Kinder und Jugendliche als besonders klimavulnerabel? Welche Auswirkungen haben hohe Temperaturen auf Konzentration, Lernleistung und Prüfungserfolg? Welche Maßnahmen zur Anpassung an heiße Tage gibt es bereits? Was können Betroffene in der Schule selbst tun, um den Hitzestress zu reduzieren?

Diese und weitere Fragen analysieren zwei ausgewiesene Expert:innen und bieten wissenschaftliche Perspektiven auf die Thematik der Hitzebelastung an Schulen in Österreich.

Inputs:   

  • Martin Schneider (AIT Austrian Institute of Technology): „Climate Ready Schools: Schulen benötigen Maßnahmen zur Steigerung der Hitzeresilienz“

  • Daniela Haluza (Medizinische Universität Wien, Zentrum für Public Health, Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin): "Hitzebelastung in der Schule: Wenn die Konzentrationsfähigkeit dahinschmilzt“

Moderation: Anna Hasenauer (Diskurs. Das Wissenschaftsnetz)

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