Event

15. Umwelt im Gespräch: "Unsere Meere – Grenzen der Balance" 18.00-20.00


Die Ozeane sind nicht nur faszinierende Lebensräume, sondern auch zentrale Regulatoren unseres globalen Klimas und unserer Ernährungssysteme. Doch sie stehen unter massivem Druck: Die schiere Größe der Meere hat lange Zeit ihre Stabilität gesichert – doch diese Grenze scheint erreicht. Klimawandel, CO₂-Emissionen, Überfischung, Plastikmüll und Lärmverschmutzung bringen marine Ökosysteme zunehmend aus dem Gleichgewicht. Die Meere geraten mehr und mehr in den Fokus geopolitischer Interessen und werden zur Konfliktzone: um Ressourcen, Handelswege und Schutzmaßnahmen.

Diese Veranstaltung bringt wissenschaftliche und politische Perspektiven zusammen, um die komplexen Herausforderungen des Meeresschutzes zu beleuchten. Im Zentrum steht die Frage: Wie können wir die Biodiversität der Meere wirksam schützen – lokal, europäisch und global – und damit auch die Grundlage für unser Klima sichern?

Diskutiert wird außerdem über diese Fragen:

  • Warum betreffen uns Meere in Österreich überhaupt?

  • Welche politischen Instrumente und Abkommen existieren – und wo liegen ihre Grenzen? Welche Rolle spielen internationale Verträge beim Schutz der Meere?

  • Wie wirken sich Klimawandel und Umweltverschmutzung auf marine Ökosysteme aus? Und welchen Einfluss hat die Gesundheit der marinen Ökosysteme auf den Klimawandel?

  • Wie kann wissenschaftliche Erkenntnis in konkrete Schutzmaßnahmen übersetzt werden?

  • Was muss sich strukturell verändern, um die Meere zu schützen? Gibt es Hebel für jede/n Einzelne/n etwas zu tun?

Eckdaten

Wann: 16.06.2026, Einlass 17:30, Beginn: 18:00
Wo: Obere Kuppelhalle, Naturhistorisches Museum Wien, Haupteingang – Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
Veranstaltungssprache: Deutsch

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© Kanenori