Modelle der Waldbrandgefahr des Wiener IIASA geben keine Entwarnung für die Zukunft von Österreichs Wäldern. 2026 brannte bereits die fünffache Fläche eines normalen Jahres ab.
Nicht nur außerhalb Österreichs brennen im Jahr 2026 die Wälder. Ein großflächiger Brand in Föhrenwäldern nahe Wiener Neustadt konnte erst nach Tagen gelöscht werden. Es war der größte der aktuellen Waldbrandsaison, die bisher für rund 270 Feuer im Land gesorgt hat.
Diese Saison sei "noch lange nicht vorbei", erklärt der Experte Florian Kraxner. Bei der Aufarbeitung der bisher knapp 50 Prozent mehr Brände gegenüber dem Vorjahr komme bisher zu kurz, dass "Waldbrände ein Ausdruck des Klimawandels" sind.
Das Auftreten der Feuer in Österreich zeichnet ein Team um Mortimer Müller vom Institut für Waldbau der Universität für Bodenkultur (Boku) auf. Die kurzfristige Waldbrandgefahr-Prognose, die rund drei Tage in die Zukunft reicht, liefern Expertinnen und Experten der Geosphere Austria. Ein Team um Kraxner und Andrey Krasovskiy vom Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien betreibt dazu ausgeklügeltes System mit dem Modellnamen "FLAM", das auf tagesaktuellen Daten basierend weiter in die Zukunft blickt, um künftige Waldbrand-Hotspots im Land zu identifizieren.
Konstante Steigerung prognostiziert…
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