Newsbeitrag

Schwere Auswirkungen durch die ausgestoßenen Treibhausgase seit 2015

Neue Studie belegt Zusammenhang mit der Intensivierung der Hitzewellen in Europa.


Der vergangene Sommer hat in Österreich eine Reihe von Rekorden gebrochen. Auf dem Höhepunkt der Hitze kletterte das Thermometer an der Messstation Wien-Stammersdorf auf 41 Grad, einen Tag später maß Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich 41,2 Grad. Das ist der höchste jemals im Land registrierte Wert, der alte Rekord von 40,5 Grad hatte 13 Jahre gehalten. In den Messreihen bis zurück ins Jahr 1858 findet sich kein heißerer Sommer. Die zehn wärmsten stammen allesamt aus diesem Jahrhundert.

Wie viel davon auf das Konto des laufenden Jahrzehnts geht, lässt sich seit kurzem beziffern. Eine am Dienstag in den Geophysical Research Letters erschienene Studie kommt zu dem Schluss, dass bereits jene Treibhausgase, die seit dem Pariser Klimaabkommen von 2015 in die Atmosphäre gelangten, die jüngsten europäischen Hitzewellen messbar verschärft haben.

"Wir haben starke Belege dafür gefunden, dass Europas Hitzewelle im Sommer 2025 sehr wahrscheinlich kühler ausgefallen wäre, hätte es die Emissionen seit 2015 nicht gegeben", sagt Erstautor Jared Trok, Doktorand für Erdsystemwissenschaften an der Stanford Doerr School of Sustainability in Kalifornien. "Das trifft nicht nur auf die Hitzewelle von 2025 zu, sondern auch auf Europas heißeste Woche in jedem einzelnen Jahr seit mindestens 2021."

 

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Studie:
Global Emissions Since the Paris Agreement Have Intensified Europe's Recent Heatwaves

Foto: „Despair“ | Pixabay (geralt)