Binnen fünf Jahren ist fast ein Fünftel der Masse weg, der heißeste Sommer seit 1864: Die Schweizer Gletscher schmelzen in einem Tempo, das Forscher als beispiellos bezeichnen. Für manche ist ihr Ende absehbar.
Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben den Gletschern in der Schweiz laut einer Studie in diesem Jahr massiv zugesetzt - und damit die anhaltende Gletscherschmelze weiter vorangetrieben. Die Gletscher in der Alpenrepublik verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2026 verzeichnete demnach den zweitstärksten Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen.
Lesen Sie weiter auf: Spiegel.de