In Österreich ist die CO2-Speicherung seit 2011 verboten. Grund waren bisher immer Bedenken wegen möglicher Umweltschäden, sollte das im Untergrund gespeicherte CO2 plötzlich entweichen. Nun argumentiert die Regierung aber, dass die Technologie zur Erreichung der Klimaziele notwendig sei.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) bezeichnete die CO2-Speicherung in einer schriftlichen Stellungnahme am Dienstag daher unter anderem als „zentrale Klimaschutzmaßnahme“ und „echte Perspektive“. Das Gesetz befinde sich derzeit koalitionsintern in Abstimmung und soll bald in den Ministerrat kommen.
Daniel Huppmann, Klimaforscher am Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) und Obmann des Climate Change Centre Austria (CCCA), plädiert gegenüber ORF.at dafür, die CO2-Technologie wirklich nur für jene Bereiche in Betracht zu ziehen, für die es keine klimaneutralen Alternativen gibt.
Lesen Sie mehr auf: ORF.at