Newsbeitrag

Österreichs Städte haben in Sachen Begrünung viel Aufholbedarf


WWF-Studie ortet "erhebliche Lücken" gegenüber EU-Vorgaben – Klagenfurt ist demnach schon am weitesten

"Ehrgeizige Pläne für die Begrünung der Städte" hat die EU-Kommission 2020 im Rahmen der Biodiversitätsstrategie für 2030 gefordert, wenn diese mehr als 20.000 Einwohnende umfassen. Ein WWF-Städtecheck hat nun untersucht, inwieweit Österreichs Städte inzwischen ihre Vorhaben zur Begrünung ausgestaltet haben – und ortet "erhebliche Lücken".

Die Umweltorganisation hat für die Studie sämtliche österreichischen Städte ab 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner angeschrieben, das sind 28. Nur von der Hälfte kam überhaupt eine Rückmeldung. Antworten gab es aus Wien und sämtlichen Landeshauptstädten, nicht aber beispielsweise aus Amstetten, Krems, Leoben oder Wels. Von den 14 letztlich unter die Lupe genommenen Städten sind die knappe Mehrheit, nämlich acht, aus Sicht des WWF noch planlos.

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