Seit Monaten sind Hitze, Dürre und die damit einhergehenden Probleme der Landwirtschaft ein Thema in Europa. Auf dessen Bedeutung macht auch ein Bericht eines EU-Forschungszentrums aufmerksam: Das Joint Research Center (JRC) der EU-Kommission schreibt von der Bedrohung der Ernte, teils sei mit niedrigeren Erträgen, teils mit Ausfällen zu rechnen. Dabei gelte Österreich als einer von mehreren besonders stark betroffenen Staaten, in denen die Sommerernte teils um 20 Prozent geringer ausfalle als der Fünfjahresdurchschnitt.
"Hohe Temperaturen in Verbindung mit unzureichenden Niederschlägen wirken sich stark auf die Sommerkulturen aus, insbesondere während der Blüte und der Ertragsbildung. Zu den Auswirkungen zählen verminderte Fruchtbarkeit, schlechte Kornfüllung sowie vorzeitige Alterung", heißt es zu den am stärksten betroffenen Gebieten wie Österreich, Süddeutschland, Teilen Italiens und Tschechien in der aktuellen Ausgabe des regelmäßigen JRC-Berichts. Die geringere Verfügbarkeit von Bewässerungswasser würde den Stress für die Pflanzen in mehreren dieser Regionen zusätzlich verschärfen.
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