Der heurige Sommer hat Rekorde gesprengt. Keiner war heißer. Die Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie vermeldet die trockenste Periode der 176-jährigen österreichischen Messgeschichte. Im Juni und Juli verzeichnete die Gesundheitsagentur Ages mit insgesamt 646 Hitzetoten so viele wie nie. Die Dürreschäden in der Landwirtschaft waren laut Hagelversicherung mit einer Milliarde Euro höher als je zuvor.
Und global? Da waren die heißesten elf Jahre, die die Weltorganisation für Meteorologie je gemessen hat, die vergangenen elf Jahre.
Praktisch werden die Auswirkungen der Klimakrise immer spürbarer, theoretisch ist die Sache längst gegessen. Schon 1824 beschrieb der französische Physiker Joseph Fourier den Treibhauseffekt. Mehr als 200 Jahre später gibt es in der Wissenschaft kaum einen größeren Konsens als jenen, dass der Mensch den Klimawandel verursacht: Mehr als 99 Prozent von 88.125 geprüften Studien bestätigen das.
Von all dem lässt sich Herbert Kickl nicht beeindrucken. "Dass nur mehr das vom Menschen gemachte CO2 die Verantwortung dafür trägt, dass es wärmer wird, das halte ich ehrlich gesagt für anmaßend, wenn nicht sogar für eine Form von Gotteslästerung", sagte der FPÖ-Chef im ORF-Sommergespräch.
Lesen Sie den ganzen Artikel auf: Der Standard