Newsbeitrag

Klimawandel-Anpassung Klimatologe über Hitzeschutz: "Ich ärgere mich, dass so lange nicht gehandelt wurde"


Die Hitze verformt Schienen, überfordert Krankenhäuser und bringt selbst gesunde Menschen an ihre Grenzen. Stadtklimatologe Matthias Ratheiser erklärt, wie sich Gemeinden an die neue Hitze anpassen können. 

40 Grad im Juni. Tropennächte, die kaum Erholung zulassen. Der Sommer lässt erahnen, wie das Leben in österreichischen Städten künftig aussehen könnte. Matthias Ratheiser ist Stadtklimatologe beim Wiener Unternehmen Weatherpark und beschäftigt sich seit Jahren damit, wie Wind, Bebauung und Hitze zusammenwirken – und wie sich Städte und Gemeinden an diese neuen Bedingungen anpassen können.

2024 wurde er vom Time Magazine in die "Time 100 Climate"-Liste aufgenommen, eine Auswahl von Menschen, die weltweit federführend an Lösungen für die Klimakrise arbeiten. Im STANDARD-Gespräch erklärt er, warum weder Bäumepflanzen noch Klimaanlagen allein reichen, wieso der südseitige Balkon eigentlich ein Auslaufmodell ist – und warum die "leiwande" Praterstraße gegen seinen Frust hilft.

Das Interview Interview Philip Pramer/Benedikt Narodoslawsky mit Matthias Reiser lesen Sie auf: derstandard.de

 

© Kadaffi Kaya