Newsbeitrag

Heute um 18:00 online: In eigener Sache - Der Standard im Gespräch – Klimawandel: Reicht das, was Österreich tut?


Am 30. Juni diskutieren die STANDARD-Redakteur:innen Tanja Traxler, Benedikt Narodoslawsky und Martin Putschögl über die Klimakrise, beantworten Fragen der Community und geben Einblicke in ihre journalistische Arbeit.

Die Hitze hat Europa fest im Griff. In Spanien, Frankreich und mittlerweile auch in Österreich klettern die Temperaturen auf Werte, die noch vor wenigen Jahrzehnten als Ausnahme galten. Verantwortlich dafür ist eine sogenannte Omega-Wetterlage, die heiße Luft über weiten Teilen des Kontinents einschließt und den Sommer schon Ende Juni auf Rekordkurs bringt.

Solche Wetterlagen hat es immer gegeben. Doch Fachleute weisen seit Jahren darauf hin, dass sich extreme Hitzeereignisse in einer durch den Klimawandel erwärmten Atmosphäre häufen und verschärfen können. Die aktuelle Hitzewelle führt vor Augen, worum es in der Klimadebatte längst geht: um die Frage, wie Gesellschaften mit den Folgen der Erderwärmung umgehen – und ob die Maßnahmen ausreichen, um sie zu begrenzen.

Reicht das, was Österreich gegen die Klimakrise unternimmt?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die STANDARD-Redaktion am 30. Juni in einer neuen Ausgabe des digitalen Live-Formats DER STANDARD im Gespräch. Gemeinsam mit Leser:innen diskutieren unsere Redakteur:innen darüber, was die Wissenschaft über die Folgen der Erderwärmung weiß, welche Antworten die Politik findet und wie sich das Leben in einer wärmer werdenden Welt bereits verändert.

Was die Wissenschaft sagt, was die Politik tut – und wie wir künftig wohnen

Tanja Traxler, Leiterin des Wissenschaftsressorts, ordnet den aktuellen Stand der Forschung ein. Wie verändert der Klimawandel Wetterextreme? Welche Folgen hat die zunehmende Hitze für Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft? Und was weiß die Wissenschaft darüber, was Österreich in den kommenden Jahrzehnten erwartet?

Benedikt Narodoslawsky von "Edition Zukunft" beleuchtet die klimapolitische Perspektive. Wo steht Österreich bei der Erreichung seiner Klimaziele? Welche Maßnahmen wären notwendig, um Emissionen wirksam zu senken? Und gelingt es Politik und Wirtschaft, die Transformation mit der nötigen Entschlossenheit voranzutreiben?

Martin Putschögl, Leiter des Immobilienressorts, richtet den Blick auf das Wohnen im Klimawandel. Wie lassen sich Gebäude und Städte an steigende Temperaturen anpassen? Warum sind viele Maßnahmen schwieriger umzusetzen, als es auf den ersten Blick scheint? Und wie kann klimafreundliches Wohnen gelingen, ohne dass Leistbarkeit auf der Strecke bleibt?

Die STANDARD-Redakteur:innen geben Einblicke in ihre journalistische Arbeit, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und beantworten die Fragen der Teilnehmer:innen. Moderiert wird der Abend von Daniel Retschitzegger, Host des Podcasts Thema des Tages.

Die Live-Diskussion findet am Dienstag, 30. Juni 2026, um 18 Uhr online via Microsoft Teams statt. Aktive Abonnent:innen (Digital, Klassik Mo–Sa, Kompakt, ePaper) sowie Unterstützer:innen erhalten per E-Mail eine persönliche Einladung mit allen Informationen zur Teilnahme. Leser:innen ohne Abo können sich durch den Abschluss eines STANDARD-Abonnements exklusiven Zugang zur Veranstaltung sichern.

© Der Standard