Newsbeitrag

„HeinrichBiCool“: Uni Graz demonstriert mit Vorzeigeprojekt Effekte von Gebäudebegrünung


Ein Pionierprojekt hat die Uni Graz am Universitätszentrum Theologie gestartet. Sein Name „HeinrichBiCool“ ist Programm: Eine umfassende Gebäudebegrünung wird das Haus in der Heinrichstraße 80 im Sommer kühlen. Gleichzeitig entsteht damit ein neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere, der zur Erhöhung der Biodiversität beiträgt. Das begleitende Monitoring liefert detaillierte Daten zu den Auswirkungen der Maßnahmen auf Raumklima, Energieverbrauch und Artenvielfalt. Die Erkenntnisse schaffen wissenschaftlich fundierte Grundlagen für weitere Projekte, um Städte zukunftsfähig, klimaresilient und lebenswert zu gestalten. Kooperationspartner in dem von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG finanzierten Vorhaben sind AEE INTEC – Institut für Nachhaltige Technologien, Technisches Büro Siegfried Stark, das Landschaftsarchitektur- und Städtebaubüro studio boden sowie Ökoteam Graz.

Säulenbuchen wachsen seit Kurzem vor der Fassade des Gebäudes Heinrichstraße 80. Hinzu kommen Mispel, Holunder, Felsenbirne und andere Sträucher. Wald- und Weinrebe, Geißblatt und Hopfen ranken sich an Gerüsten nach oben. Auf den Balkonen spenden Kübelpflanzen Schatten – mit verschiedensten Beeren zum Naschen. Da und dort finden sich Nisthilfen für Mehlschwalben und Fledermäuse. Am Dach gedeihen Gräser, Blühpflanzen und Kräuter wie Wiesensalbei und Thymian. Dazwischen kleine Steinhäufchen, Sandflächen und leichtes Totholz – Unterschlupf für Wildbienen und viele andere Insekten: Das Projekt „HeinrichBiCool“ macht deutlich, was Begrünung alles leisten kann. 

Alles zu diesem Projekt auf: „HeinrichBiCool“: Uni Graz demonstriert mit Vorzeigeprojekt Effekte von Gebäudebegrünung - Universität Graz

© Uni Graz/Angele