Der Sommer 2026 geht in Österreich als einer der heißesten und trockensten der Messgeschichte zu Ende: Temperaturrekorde jenseits der 40-Grad-Marke, ausgetrocknete Böden und die stärkste Dürre im Osten des Landes seit Beginn der Aufzeichnungen haben die vergangenen Wochen geprägt. Dennoch ist jede:r sechste Österreicher:in nicht vom Klimawandel überzeugt: 10 Prozent halten ihn für nicht existent, weitere sechs Prozent sind in dieser Frage unentschieden. Das zeigt das EY Klimaschutz Barometer 2026, für das 1.000 Personen zwischen 16 und 79 Jahren mitten in der Hitzeperiode (12. bis 19. August 2026) von Triple M befragt wurden.
- 16 Prozent der Österreicher:innen halten den Klimawandel für nicht existent (10 %) oder sind unentschieden (6 %)
- 73 Prozent jener, die den Klimawandel für real halten, sorgen sich um dessen Folgen für Österreich – Frauen, Jüngere, Wiener:innen und Befragte mit Matura verstärkt
- 79 Prozent dieser Gruppe erwarten in den kommenden zehn Jahren starke Auswirkungen des Klimawandels auf Österreich; 75 Prozent nennen Dürre und Wasserknappheit als größte Sorge
- 44 Prozent sehen die Politik in der Hauptverantwortung – 73 Prozent fordern eine höhere Priorität für Klima- und Umweltschutz
- Teuerung, Gesundheit, Zuwanderung und Wohnen bleiben dennoch die wichtigeren politischen Themen
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