Ob Po in Italien, Rhein in Deutschland oder Donau in Österreich – Hitze und Dürre haben in Europa zu teils historisch niedrigen Pegelständen geführt. Vielerorts sind die Flüsse so gut wie ausgetrocknet und kaum wiederzuerkennen. Die dadurch eingeschränkte Schifffahrt bringt etliche weitere Probleme mit sich.
Das Niedrigwasser in den Flüssen bringt eine Vielzahl an Folgen mit sich – für die Schifffahrt, die Stromerzeugung, die Landwirtschaft und die Flussökosysteme. Gütertransporte werden eingestellt, AKWs abgeschaltet, Erntebestände vertrocknen und Fische sterben.
Ursache für das Niedrigwasser sind laut Fachleuten mehrere Faktoren: die geringen Mengen durch Schneeschmelze im Winter, ein sehr mildes Frühjahr, fehlende Niederschläge, die anhaltende Trockenheit sowie die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen.
Die Hitze erhöhe zusätzlich die Verdunstung und verschärfe die Situation, hieß es etwa vom Wasserstraßenbetreiber viadonau gegenüber ORF.at. Eine Rolle spielt hierbei auch die Klimakrise: Durch diese werden laut Weltklimarat Extremwetterereignisse wie Hitze und Dürre häufiger und intensiver.
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