Extreme Hitze, Trockenheit, Dürre und Brände: Die Klimakrise zeigt sich derzeit in aller Deutlichkeit. 2026 sei ein „absolutes Ausnahmejahr“, heißt es aus dem Umweltministerium. Klimaforscher Daniel Huppmann spricht gegenüber ORF.at indes von einer „neuen Realität“. Denn solange die Treibhausgase in der Atmosphäre weiter steigen, steigen auch die Temperaturen.
In Niederösterreich wurde am Mittwoch mit 41,2 Grad ein neuer österreichweiter Temperaturhöchstwert erreicht – und damit jener aus Wien vom Vortag noch einmal übertroffen (41 Grad). Zwischen den beiden heißesten Tagen der Messgeschichte lag die österreichweit historisch wärmste Nacht im Burgenland (28,5 Grad).
Auch die Trockenperiode ist historisch: „Eine derart lange und flächendeckende Trockenperiode hat Österreich in dieser Form noch nie erlebt“, so Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig in einer Aussendung. „2026 ist ein absolutes Ausnahmejahr.“
Für Huppmann, Klimaforscher am Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) und Obmann des Climate Change Center Austria (CCCA) ist das eine „Normalisierung des Ausnahmezustandes“. Schließlich sei es „vollkommen klar, dass wir diese Art von Sommer in Zukunft immer öfter erleben werden. Es wird zur neuen Realität werden. Die Extremwettereignisse werden weiter zunehmen.“
Lesen Sie weiter auf: ORF.at