Newsbeitrag

COIN 2.0: Zwischenergebnisse


Der Klimawandel kostet Österreich bereits jetzt 1,9 bis 6,1 Milliarden Euro pro Jahr

Klima- und wetterbedingte Ereignisse verursachten zwischen 2017 und 2024 in Österreich direkte Schäden und Verluste von durchschnittlich 3,7 Milliarden Euro pro Jahr. Trotz zahlreicher gesetzter Anpassungsmaßnahmen kam es in den letzten Jahren (insbesondere 2021, 2023, 2024) zu einer Häufung von besonders schadensintensiven Jahren – der diesjährige Dürresommer ist somit nicht ein einmaliger Ausreißer, sondern setzt den Trend fort.

Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende Auswertung der Studie COIN 2.0, die derzeit unter Leitung der Universität Graz von einem interdisziplinären Team mit mehr als 50 Fachleuten aus 12 Forschungseinrichtungen durchgeführt wird. Ziel der Studie ist es, die volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kosten der Folgen des Klimawandels in Österreich und deren Verteilung auf unterschiedliche Sektoren und Bevölkerungsgruppen umfassend darzustellen.

Mit Abschluss des ersten Studienjahres liegen nun Ergebnisse zu den bereits aufgetretenen Schäden und Verlusten vor, die durch das Umweltbundesamt mit Unterstützung des Wegener Centers der Universität Graz sowie des Wirtschaftsforschungsinstituts ausgewertet wurden. Im zweiten Studienjahr erfolgt die Abschätzung der Schadenskosten für die Zukunft (2050 und 2080), und es werden die Wirksamkeit und Grenzen von Anpassung zur Reduktion von Klimafolgekosten sowie die Belastungen für unterschiedliche Gruppen und auf den Arbeitsmarkt untersucht.

Hier finden Sie die gesamte Presseaussendung, weitere Informationen zum Projekt sowie Grafiken: Klima- und Energiefonds

Hier finden Sie die Projektwebsite: COIN 2.0

© COIN 2.0 / CCCA