„Ein Regierungsprogramm ohne Biodiversität ist kein Zukunftsplan – der Schutz unserer Lebensgrundlagen braucht endlich Priorität.“
Der Österreichische Biodiversitätsrat legt ein Jahr nach Regierungsantritt der Bundesregierung mit dem aktuellen Barometer der Biodiversitätspolitik eine fundierte Bewertung der bisherigen Umwelt- und Naturschutzpolitik vor. Das Barometer zeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht und benennt konkrete Maßnahmen, die umgehend ergriffen werden müssen, um den fortschreitenden Artenverlust zu stoppen und unsere Ökosysteme zu schützen, um so die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu erhalten.
Anhand von fünf Kernforderungen mit 23 Unterpunkten analysierten die Expert:innen das Regierungsprogramm und die bisherigen politischen Aktivitäten im Hinblick auf ihren Beitrag zur Bewältigung der Biodiversitätskrise. Das aktuelle Barometer zieht jedoch eine ernüchternde Bilanz: Ein Jahr nach Amtsantritt der Bundesregierung ist in keinem der untersuchten Bereiche eine Verbesserung festzustellen. Im Gegenteil: Erstmals seit dem Erscheinen des Barometers der österreichischen Biodiversitätspolitik im Jahr 2019 gibt es keine einzige „grüne Ampel“ mehr.
„Wo genau bleibt die Bundesregierung hinter wissenschaftlichen Empfehlungen zurück? Wie hoch ist die Finanzierungslücke im Biodiversitätsschutz? Welche ökologischen und wirtschaftlichen Schäden entstehen, wenn jetzt nicht gehandelt wird? Welche Lösungsansätze schlägt der Österreichische Biodiversitätsrat dazu vor?“
All diese Fragen wurden heute im Barometer der Biodiversitätspolitik in Österreich veröffentlicht.
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