Zum nunmehr fünften Mal laden die Tage der Transformation Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, Autor:innen und Aktivist:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum zentrale Fragen unserer Zeit zu diskutieren. Vom 23. bis 25. Oktober 2026 treffen sich Denker:innen und Gestalter:innen an zwei besonderen Orten in der Wachau – dem Stift Melk und der Tischlerei Melk Kulturwerkstatt – um „Über Radikalität und Zukunft“ nachzudenken. Das diesjährige Motto lautet DIE WURZEL AUS WIR und verweist auf den Wortursprung von Radikalität: radix, die Wurzel. Radikalität wird dabei nicht als Konfrontation, sondern als Verwurzelung, Standhaftigkeit und gemeinsamer Ursprung verstanden – als jener Boden, auf dem individuelles wie gesellschaftliches Handeln fußt.
- Philosophin Mirjam Schaub eröffnet das Festival mit einer Keynote über Radikalität – von den Mystikerinnen bis zur Popkultur.
- Theologe Wolfgang Palaver analysiert die Aussagen von Peter Thiel und die Verflechtung von Libertarismus, politischer Theologie und Techno-Kapitalismus.
- die Schauspieler:innen Daniela Golpashin und Manuel Rubey gestalten eine bewegende Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel.
Das vollständige Programm ist jetzt online verfügbar unter: globart.at