Glossar

Die AutorInnen des österreichischen Klimaberichts (AAR14) haben das übersetzte IPCC-Glossar (aus dem IPCC AR4) an die Bedürfnisse des AAR14 angepasst und
teilweise wesentlich erweitert. Ein gutes Beispiel dafür ist der Themenkreis „Boden“ der im IPCC Bericht wesentlich weniger ausführlich behandelt wird und daher im Glossar ungenügend berücksichtigt war. Das APCC-Glossar wird vom CCCA als lebendes Dokument für die CCCA-Mitglieder weitergeführt.

Ergänzungen und Anmerkungen zum Glossar senden Sie bitte an servicezentrum@ccca.ac.at

Detailansicht für den Begriff

Name des Begriffes: Nichtgebrauchswerten
Beschreibungen des Begriffes:

(auch: Total Economic Value:) Der Total Economic Value-Ansatz ist eine verbreitete Methodik im Bereich der Umweltökonomik und der Ökologischen Ökonomie zur wirtschaftswissenschaftlichen Bewertung von Veränderungen in der Bereitstellung von Umweltgütern.

Der Total Economic Value (TEV, deutsch ökonomischer Gesamtwert) ergibt sich als Summe der Einzelwerte einer Reihe verschiedener Wertkategorien. Der TEV setzt sich aus Gebrauchs- (use values) und Nichtgebrauchswerten (non-use values) zusammen: Der Gebrauchswert umfasst den direkten Wert (direct use value), der sich aus der Bereitstellung von unmittelbar konsumierbaren (Umwelt-) Gütern ergibt, den indirekten Wert (indirect use value), der sich aus Aufrechterhaltung von Umwelt- bzw. Ökosystemfunktionen ergibt, den Optionswert (option value), der sich aus der Sicherung anderer Gebrauchswerte angesichts einer ungewissen Zukunft ergibt. Der Nichtgebrauchswert umfasst den Existenzwert (existence value), der sich aus dem Wissen über die weiter bestehende Existenz von Umweltgütern ergibt (unabhängig davon, ob sie genutzt wird oder nicht), und den Nachlasswert oder Vermächtniswert (bequest value), den heutige Entscheider Umweltgütern im Hinblick auf die Interessen ihrer Nachkommen oder zukünftiger Generationen zubilligen.

Typ des Begriff: definition
Sprache des Begriffs (2 Zeichen ISO Code): de
Zurück