Glossar

Die AutorInnen des österreichischen Klimaberichts (AAR14) haben das übersetzte IPCC-Glossar (aus dem IPCC AR4) an die Bedürfnisse des AAR14 angepasst und
teilweise wesentlich erweitert. Ein gutes Beispiel dafür ist der Themenkreis „Boden“ der im IPCC Bericht wesentlich weniger ausführlich behandelt wird und daher im Glossar ungenügend berücksichtigt war. Das APCC-Glossar wird vom CCCA als lebendes Dokument für die CCCA-Mitglieder weitergeführt.

Ergänzungen und Anmerkungen zum Glossar senden Sie bitte an servicezentrum@ccca.ac.at

Detailansicht für den Begriff

Name des Begriffes: Klimasensitivität
Beschreibungen des Begriffes:

Die Klimasensitivität ist ein Maß dafür, wie sensibel die global gemittelte bodennahe Lufttemperatur auf der Erde auf Änderungen der Treibhausgas-Konzentration und dadurch auf einen Strahlungsantrieb reagiert.

Sie wird daher in Grad Ceslsius oder in Grad Celsius/Watt pro m² angegeben und steht für die Temperaturänderung, die die Erde bei einer Verdoppelung des CO2-Gehalts erfahren würde. Dabei wird angenommen, dass sich das Klima vor und nach der Änderung im Gleichgewicht befindet; man betrachtet also einen Anfangs- und Endzustand ohne die allmähliche Erwärmung dazwischen. Betrachtet man dagegen die Änderung des Klimas bis zu einem bestimmten (z.B. dem aktuellen) Zeitpunkt, spricht man auch von der „effektiven Klimasensitivität“.

Typ des Begriff: definition
Sprache des Begriffs (2 Zeichen ISO Code): de
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