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Kosten des Klimawandels könnten 2070 in die Billionen gehen

© Arek Socha auf Pixabay

Forscher erstellten eine Prognose für den Fall, dass Treibhausgase in ähnlichem Ausmaß wie bisher ausgestoßen werden. London – Die Kosten des Klimawandels könnten einer aktuellen Prognose zufolge in den kommenden Jahrzehnten in die Billionen gehen. Im Jahr 2070 könnten sie weltweit bereits 5,4 Billionen US-Dollar (umgerechnet rund 4,6 Billionen Euro) betragen, wie Forscher des University College London und der Nichtregierungsorganisation Carbon Disclosure Projekt (CDP) berechneten.

Zum Ende des nächsten Jahrhunderts, im Jahr 2200, könnten sie sogar die Schwelle von mehr als 30 Billionen US-Dollar (mehr als 26 Billionen Euro) erreichen, weil etwa Naturkatastrophen zu immer verheerenderen Schäden führen dürften. Zugrunde liegt dieser Berechnung ein "Weiter-wie-bisher"-Szenario mit einem ähnlichen Ausstoß von Treibhausgasen, das bis zum Ende dieses Jahrhunderts zu einer Erderwärmung von 4,4 Grad führen würde.

Alternativ-Szenario

Das Klimaabkommen von Paris besagt, dass die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad gehalten werden soll. Dies ist das alternative Szenario, für das die Forscher in London die Kosten berechnet haben: mehr dazu lesen Sie auf: derstandard.at