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Jetzt. Und hier. Die Klimakrise ist längst da. Was wir tun müssen, um uns zu retten

© dpa; Jo Holz/VISUM

Corona überdeckte lange, wie schnell und drastisch die Klimakrise eskaliert. Aber 2020 ist ein hochdramatisches Jahr. Weltweit – auch in Deutschland.

Es ist wieder ein Rekord. Natürlich, was auch sonst. Mit einem orangenem Himmel kündigte er sich an. Dann fiel Ascheregen über Los Angeles, und es verstummten die Vögel. Seit vielen Tagen lastet nun der Smog auf der Vier-Millionen-Stadt. Die Asche legt sich auf die Fensterrahmen der Häuser – von innen. Die Menschen wurden aufgefordert, ihre Wohnungen möglichst nicht zu verlassen, die Krankenhäuser behandelten viele Asthma-Fälle. Instagrammer luden Fotos von Palmen vor einer Endzeitkulisse hoch. Darunter schrieben sie: "Armageddon".

Mehr als zwei Dutzend Feuer fressen sich seit einem Monat an der US-amerikanischen Westküste entlang, von der mexikanischen Grenze bis hinauf in Kaliforniens nördliche Nachbarstaaten Oregon und Washington; eines wütet seit Wochen 50 Kilometer nördlich von Los Angeles. Mehrere Hunterttausend Amerikaner sind auf der Flucht. Zwar ist man Feuer gewohnt, doch in diesem Jahr brennt es schlimmer als je zuvor. Und die eigentliche Brandsaison hat noch gar nicht begonnen. In Kalifornien, dem Land der Zuversicht, aber geht schon jetzt an manchen Tagen die Sonne nicht mehr auf.

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