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Der ökonomische Blick: Die Auswirkungen des Klimawandels kennen keine Grenzen

© APA/AFP/LOIC VENANCE

Jeden Montag präsentiert die „Nationalökonomische Gesellschaft“ in Kooperation mit der „Presse“ aktuelle Themen aus der Sicht von Ökonomen. Heute: Birgit Bednar-Friedl und Nina Knittel über die Probleme, die auf Österreich aufgrund des Klimawandels zukommen.

Die Auswirkungen des Klimawandels betreffen viele Länder dieser Erde in unterschiedlicher Weise und Intensität. Dürren, Stürme und Hagelereignisse führen zu Ernteausfällen, Überschwemmungen zerstören Produktionsstätten und Verkehrsinfrastruktur, Hitze reduziert die menschliche Leistungsfähigkeit, besonders bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten, und der Anstieg des Meeresspiegels bedroht den Lebensraum an Küsten. All diese Auswirkungen reduzieren den wirtschaftlichen Output, dies nicht nur in direkt von Wetter und Klima beeinflussten Sektoren wie der Landwirtschaft, sondern auch in der Produktion einer Vielzahl weiterer Güter und der Bereitstellung von Dienstleistungen wie Tourismus.

Die Folgen des Klimawandels sind jedoch global ungleich verteilt: stärkere Auswirkungen werden vor allem in der Nähe des Äquators und im globalen Süden und weniger schwerwiegende Auswirkungen im globalen Norden erwartet. Laut den jüngsten Berichten des Weltklimarats IPCC drohen in weiten Teilen Afrikas und Zentralamerikas Landschaften zu versteppen oder zu verwüsten, einhergehend mit drastischen Folgen für die Landwirtschaft und somit der Lebensgrundlage von Millionen von Menschen.

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