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Erste hochgenaue Waldkarte der österreichischen Waldinventur

Technische Weiterentwicklungen machten es möglich: Für Österreich liegt die erste hochgenaue Waldkarte vor.

© BFW

Dafür wurden vom Bundesforschungszentrum für Wald (BFW)  Laserscannerdaten und digitale Luftbilder verwendet, die zwischen den Jahren 2016 und 2018 gemacht wurden.

Wurden früher Satellitenbilder mit 30 Metern Bodenauflösung als Basis eingesetzt, stehen dem Fernerkundungsteam des Bundesforschungszentrums für Wald seit einiger Zeit räumlich weit hochauflösendere Daten zur Verfügung. Im Gegensatz zu Satelliten werden diese Daten von Flugzeugen aus wenigen Kilometern Höhe aufgenommen. Aus diesen Daten werden Höhenmodelle abgeleitet und zusammen mit den Orthophotos bilden sie unter Zuhilfenahme zusätzlicher Hilfsdaten wie der amtlichen Karte ÖK50 oder der Digitalen Katastralmappe (DKM) die Grundlagen für die Waldkarte.

Für wen wurde die Karte gemacht?

Der Aufwand, um die Waldkarte zu erstellen, war beträchtlich. In einem Zeitraum von vier Jahren waren insgesamt 20 Personen – vom Vollzeitangestellten bis zum Ferialpraktikanten – damit beschäftigt. Das Ergebnis ist eine hochgenaue Waldkarte für ganz Österreich, die in Zukunft jährlich aktualisiert wird und jeder Person zur Verfügung steht.

Kontaktpersonen

DI Christoph Bauerhansl, Institut für Waldinventur, BFW, christoph.bauerhansl-klammeraffe-bfw.gv-punkt-at

DI Christian Lackner, Öffentlichkeitsarbeit, BFW, 0664 841 2702, christian.lackner-klammeraffe-bfw.gv-punkt-at

Auf bfw.ac.at erfahren Sie alles über Österreichs erste Waldkarte!