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Studie: Erderwärmung verstärkt heimische Dürre

Ein vor Kurzem abgeschlossenes Projekt unter der Leitung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat Dürreperioden im Alpenraum der letzten 210 Jahre untersucht.

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Ein Ergebnis: Natürliche Schwankungen von Trockenphasen werden durch die Klimakrise deutlich verstärkt, wie es in den letzten Jahren auch in Österreich zu sehen war.

Das Team von Forschern der ZAMG, der TU Wien, der BOKU, der b.geos GmbH und der Universität Graz untersuchte in der Studie, die am Dienstag anlässlich des UNO-Welttags zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre am Mittwoch veröffentlicht wurde, den Zusammenhang zwischen der Häufung von Dürreperioden im Alpenraum und großräumigen Wettersystemen der Nordhalbkugel für die vergangenen zwei Jahrhunderte. Dabei wurden auch Wechselwirkungen zwischen den Jahreszeiten und dem Einfluss der Erderwärmung untersucht.

Längere markante Dürreperioden, die einige Jahre anhalten können, kommen im Alpenraum mit einem Abstand von einigen Jahrzehnten vor, so in den 1860er und in den 1940er Jahren. Infolge der Dürre der 1860er Jahre trocknete beispielsweise der Neusiedler See zum letzten Mal fast vollständig aus.

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