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Forscher_innen erinnern mit offenem Brief an Bundesregierung an Klimakrise

© tantetati

Die wissenschaftsbasierte Strategie, die in Österreich bei der Bekämpfung des Coronavirus zum Zuge gekommen ist, soll auch bei der Klimakrise beibehalten werden. Mit dieser Kernforderung wandten sich die 22 Mitglieder der Kommission Klima und Luftqualität (KKL) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) heute in einem offenen Brief an Regierung und Ministerien – und warnten vor dem fossilen „Lock-in“.

Mit Lob für die Regierung im Umgang mit der Pandemie, der eine „klare Steuerung auf der Basis von wissenschaftlicher Expertise“ zugestanden wurde, ging es über zu den Forderungen im Kampf gegen die Treibhausgase. Diese Notwendigkeit sei gegeben, da sich der fortschreitende Klimawandel weit katastrophaler entwickeln werde als alle Szenarien, die in Zusammenhang mit Covid-19 vorgestellt wurden.

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Fragen rund um das neuartige Coronavirus und die Folgen für unseren Alltag dominieren momentan das politische Geschehen. Viel ist die Rede von Maßnahmen, die die Wirtschaft ankurbeln sollen. Aber eine "Rückkehr zum gewohnten Alltag" könne und dürfe es in Anbetracht der Klimakrise nicht geben, fordern österreichische Klimaforscherinnen und Klimaforscher in einem offenen Brief.

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Gestaltung: Ruth Hutsteiner