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Massenaussterben vor 200 Millionen Jahren hat mit heutigem einiges gemein

Klimawandel einst und jetzt

Fotos: APA/AFP/RICHARD BOUHET - REUTERS

Forscher sehen Parallelen bei Kohlendioxid-Emissionen. Die globalen Folgen bis 2100 dürften stufenweise Verluste der Biodiversität sein.

Vor rund 200 Millionen Jahren, am Übergang vom Triaszeitalter zum Jura, dezimierte ein gewaltiges Massenaussterben gut drei Viertel aller marinen und landlebenden Arten. Dieses verheerende Ereignis ebnete den Dinosauriern den Weg, die rasch die frei werdenden ökologischen Nischen übernahmen und die Erde in den folgenden 135 Millionen dominieren sollten.

Als Ursache für das Aussterben an der Trias-Jura-Grenze halten die meisten Wissenschafter folgendes Szenario für wahrscheinlich: Als Pangaea, der bislang letzte Superkontinent der Erdgeschichte, ab der späten Trias vor rund 230 Millionen Jahren auseinanderzubrechen begann, bildeten sich entlang der Plattengrenzen ausgedehnte Grabenbrüche. Dieses geologische Großereignis ging an der Trias-Jura-Grenze mit der Entstehung der elf Millionen Quadratkilometer umfassenden Zentralatlantischen Magmatischen Provinz (abgekürzt CAMP) einher.

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