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In Spanien beginnt der Wettlauf gegen die Zeit

Die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz in Madrid stehen unter erheblichem Druck. Sie müssen internationale Regeln für den Umgang mit Treibhausgasemissionen und Schäden durch Extremwetter erarbeiten – und sind sich dabei keineswegs einig.

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Wenn Spaniens amtierender Premier Pedro Sánchez an diesem Montag vor die Presse tritt, wird er die Welt wohl auf ein Rennen gegen die Zeit einschwören. „Tiempo de actuar“, Zeit zu handeln, unter diesem Motto steht die 25. UN-Klimakonferenz (COP 25), die vom 2. bis zum 13. Dezember in Madrid stattfindet.

Die Stadt hat den ersten Sprint bereits hinter sich. Erst Ende Oktober hatte Spanien angeboten, die Konferenz auszurichten, weil Chile wegen der sozialen Proteste im Land absagen musste.

Jetzt wollen die neuen Gastgeber Erfolge sehen. Man befinde sich in einem „entscheidenden Augenblick“, twitterte Sánchez bereits am Donnerstag. „Lassen Sie uns nun ehrgeizig handeln.“ In Madrid träten die globalen Klimaverhandlungen in eine neue Phase, sagt Spaniens Umweltministerin Teresa Ribera.

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