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Politische Entwicklungen könnten Klimaschutz gefährden

Im schlechtesten Fall könnten 2050 rund 30 Prozent der Weltbevölkerung in politisch instabilen Ländern leben, wo nichts für den Klimaschutz getan wird.

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Berlin/Wien – Das Erreichen der in Paris beschlossenen Klimaziele hängt auch von den politischen Rahmenbedingungen ab. Doch wie lässt sich prognostizieren, wie es 2050 in den verschiedenen Ländern mit der "Regierungsqualität" bzw. der "Governance" aussehen wird? Genau das hat ein internationales Forscherteam um Marina Andrijevic (Humboldt Universität Berlin) mit Beteiligung von Forschern in Österreich – Makroökonom Jesus Crespo Cuaresma von der WU Wien und dem IIASA in Laxenburg – untersucht.

Die Studie, die im Fachmagazin "Nature Sustainability" publiziert wurde, zeigt: Schlimmstenfalls könnten 2050 Jahren rund 30 Prozent der Weltbevölkerung in politisch instabilen Ländern leben – mit verheerenden Folgen: Denn solche "failed states" bedeuten Korruption, Konflikte und eine weiter wachsenden Klimakrise, da dort im Normalfall nichts für den Klimaschutz unternommen wird.

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