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Planetare Grenzen Was passiert, wenn das Wasser ausgeht


Wasser gilt als der Blutkreislauf der Biosphäre. Bis vor Kurzem ging die Wissenschaft noch davon aus, dass ausreichend Süßwasser zur Verfügung steht. Eine Neubewertung dieser planetaren Grenze zeigt jedoch, dass die menschlichen Eingriffe bereits tiefgreifender sind als gedacht. Ungewöhnlich trockene Böden sind auch in Österreich zunehmend an der Tagesordnung – und schaden damit dem Klima nachhaltig.

Neun planetare Grenzen wurden 2009 von internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Leitung von Johan Rockström – damals Direktor des Resilience Centre (SRC) an der Universität Stockholm – festgelegt. Sie sollen aufzeigen, wie viel Handlungsspielraum dem Menschen in seinem Eingreifen in natürliche Prozesse der Erde noch bleibt, bis ein gefährliches Maß erreicht wird...

Auch das Klimaforschungsnetzwerk Österreich (CCCA) fasst in einem Factsheet konkrete Maßnahmen zum Schutz des – vor allem grünen – Wassers zusammen. Zur zusätzlichen Bewässerung von Pflanzen werde in Österreich bisher fast ausschließlich Trinkwasser verwendet. Effizienter wären eine Speicherung von Regenwasser und die Wiederverwendung von Wasser aus Bad und Küche, so das CCCA.

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©Regelsberger