Erderwärmung: Forscher machen Klimawandel für Millionen Hitzetote verantwortlich


In vielen Regionen der Welt wird es immer heißer – die Menschen leiden, viele sterben in Folge der gestiegenen Temperaturen. Wissenschaftler wagen eine erste Schätzung. Mehr als ein Drittel aller Todesfälle, bei denen Hitze eine Rolle spielte, gehen auf die globale Erderwärmung zurück. Zu dieser Einschätzung kommt eine Studie im Fachmagazin Nature Climate Change (Vicedo-Cabrera et al., 2021).

Untersucht wurde der Zeitraum zwischen 1991 und 2018, berücksichtigt wurden Daten von 732 Standorten in 43 Ländern. Allerdings fehlten Daten aus Afrika und Südasien, die deshalb in der Erhebung keine Rolle spielen. Für die verbliebenen Regionen berechneten die Forschenden die höchsten Werte für Mittel- und Südamerika (in Ecuador oder Kolumbien etwa eine Quote von bis zu 76 Prozent), gefolgt von Südostasien mit einem Wert zwischen 48 und 61 Prozent.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwarfen mithilfe von Modellen Szenarien, mit denen sie aufzeigen konnten, wie wahrscheinlich Todesfälle durch Hitze im Zuge des Klimawandels geworden sind.

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© Mylene