Weitere Aktivitäten

Lectures for Future

Im kommenden Semester werden sowohl in Innsbruck als auch in Wien Mosaik-Lehrveranstaltung" der Scientists for Future (S4F) unter dem österreichweit gleicht lautendem Titel „Lectures for Future“ angeboten. Ziel ist, den Studierenden universitätsübergreifend brennende Zukunftsfragen mit Bezug zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen der UNO (SDG) und Lösungsmöglichkeiten aus verschiedensten wissenschaftlichen Fachrichtungen und Perspektiven vorzustellen. Das gesamte Projekt ist unentgeltlich und basiert auf persönlichem Engagement für S4F. Aus den eingegangenen Meldungen wird für jede teilnehmende Universität eine Mosaik-Lehrveranstaltung zusammengestellt. Die Gesamtkoordination der Lehrveranstaltungen (LVA) liegt beim Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit der BOKU, die Organisation an den einzelnen Universitäten bei Lehrenden dieser Universitäten.

Klimabildung für Schulen

In Zusammenarbeit mit der Uni Graz, Scientists4Future und der Organisation Students Association for Sustainability (SAS) hat in Graz das Projekt „Klimabildung für Schulen“ gestartet. Dieses richtet sich an motivierte Studierende und Absolvent_innen, die mit Unterstützung an Schulen gehen und dort Vorträge und Workshops zum Thema Klima halten wollen. Informationen finden Sie hier.

Auch die CCCA Arbeitsgruppe zum wissenschaftlichen Nachwuchs ist dabei Jungforscher_innen aufzubauen und zu unterstützen, die in der Bewusstseinsbildung zum Thema Klimawandel aktiv werden wollen. Hierbei werden sie mit Fridays for Future kooperieren. Für mehr Information wenden Sie sich bitten an nawu.klimabildung-klammeraffe-ccca.ac-punkt-at

NO FUTURE ON A DEAD PLANET

Bereits am 31.05.2019 fand die nächste große Demonstration von Fridays For Future statt. Hierbei ging es unter dem Motto “No Future On A Dead Planet” vorrangig um das Massensterben von Tier- und Pflanzenarten und den steigenden Biodiversitätsverlust. Greta Thunberg hat den Demozug begleitet und während der Demo eine Rede gehalten. Neben Scientists for Future beteiligten sich am Umzug unter anderem auch die Artists4Future sowie die Universität Wien.

Das Programm

Die Scientists For Future haben sich am 31. Mai um 11:30 Uhr vor dem Naturhistorischen Museum gesammelt und sind dann gemeinsam mit den ArtistsForFuture um 11:55 Uhr durch das Heldentor zum Heldenplatz eingezogen. Die ArtistsForFuture haben sich am gegenüberliegenden Kunsthistorischen Museum getroffen.

Am Heldenplatz hat das Programm dann um 11:55 Uhr begonnen, dort wurden die Scientists und Artists bei ihrem Einzug begrüßt.

Nach Reden von Schüler_innen haben auch je ein Vertreter / eine Vertreterin der Scientists und Artists Reden gehalten. Am schwarzenbergplatz fand dann die Schlusskundgebung mit Reden von Vertreter_innen aus den Regionalgruppen und Greta Thunberg statt.

Die Artists For Future organisierten  auch ZUSÄTZLICH Bastelworkshops - alle Informationen hierzu finden Sie hier.

Informationen zum Dürresommer 2018

Am 24.05.2019 haben erneut weltweit Schüler*innen für sofortiges Handeln beim Klimaschutz demonstriert. Pünktlich zum globalen Aktionstag am 24. Mai haben Scientists for Future die wesentlichen Informationen zum Dürresommer 2018 und den Bezug zum Klimawandel bereitgestellt.

Die Scientists for Future sehen ihre Aufgabe darin, die Proteste mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu untermauern. Dass die Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Biodiversität völlig unzureichend sind, wurde bereits im März in einer von über 26 000 Wissenschaftler_innen unterstützten Stellungnahme festgestellt. Die Probleme sind seit Jahrzehnten bekannt, gehandelt wurde bisher aber nur zögerlich. Der Dürresommer 2018 in Europa kann als Zeichen zunehmender Wetterextreme infolge des Klimawandels verstanden werden.

Lesen Sie hier die Presseaussendung!

"Wetter 2018: Weltweit Hitze, Dürre und Überschwemmungen im Zeichen des Klimawandels. Auswirkungen in Deutschland und Österreich vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse aus der Klimaforschung" von Thomas Loew, Herbert Formayer, Karsten Schwanke

erste weltweite FFF Demonstration und Nachwirkungen

Am 15.03.2019 gingen, parallel zu den weltweiten Demonstrationen auch in ganz Österreich deutlich mehr als 20.000 Schüler_innen, Student_innen und andere (junge) Menschen in über 10 Standorten auf die Straße, um für eine mutigere Klimapolitik zu demonstrieren. Auch zahlreiche Wissenschaftler_innen befanden sich unter den Demonstrant_innen.

Am darauf folgenden Montag wurden die Initiator_innen der österreichischen FFF Bewegung vom Bundespräsidenten, sowie von Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus und vom Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung zum Gespräch empfangen. Sie forderten den Präsidenten auf ein Gremium aus politischen Entscheidungsträger_innen und Wissenschaftler_innen einzuberufen, damit sich die österreichische Politik dem Thema ganzheitlich widmen kann. Außerdem empfahlen sie ihm sich der Bewegung als erster „President For Future“ anzuschließen.

Aus später folgenden Gesprächen ergab sich, dass sich Lehrer_innen und Schüler_innen unzureichend informiert fühlen bezüglich der Dramatik und Dringlichkeit der Situation. Das CCCA erarbeitet jetzt Konzepte, wie das Netzwerk Lehrer_innen-Fortbildung systematisch fördern kann.

Eine Foliensammlung basierend auf dem Anhang der Stellungnahme wird demnächst auf der CCCA HP zur allgemeinen Verwendung zur Verfügung gestellt. Für Schulen müssen jedoch noch darüber hinausgehendes Material vorbereitet bzw. zusammengestellt werden.

Ebenso wurden, mit dem Rückenwind von Scientists4Future und Fridays For Future, Vertreter_innen der Wissenschaft zu Gesprächen mit dem österreichischen Bundeskanzleramt und zuständigen Ministerien eingeladen und haben auch bereits begonnen. Insgesamt ist in den österreichischen analogen und digitalen Medien - Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen - dadurch auch eine deutlich stärkere Berichterstattung zur Notwendigkeit einer verbesserten Klima- und Energiepolitik ausgelöst worden.

Weltweiter Klimastreik auch in Graz